ESTRAMON comp 2 mg/1 mg Filmtabletten
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ESTRAMON comp 2 mg/1 mg Filmtabletten

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SKU: 1888737 Category:

Description

Details

Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Nein
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 01888737
Produktname: ESTRAMON COMP 2MG/1MG
Anbieter: Hexal AG
Packungsgröße: 3X28 St
Darreichungsform: Filmtabletten
Wirksubstanz:

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Nehmen Sie täglich eine Tablette ohne Einnahmepause zwischen den Packungen ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung

Typ Name Menge
TypWirkstoff NameEstradiol 0,5-Wasser Menge2,07 mg
TypWirkstoff NameEstradiol Menge2 mg
TypWirkstoff NameNorethisteron acetat Menge1 mg
TypWirkstoff NameNorethisteron Menge0,88 mg
TypHilfsstoff NameCellulose, mikrokristalline Menge+
TypHilfsstoff NameLactose-1-Wasser Menge+
TypHilfsstoff NameLactose Menge79 mg
TypHilfsstoff NameMagnesium stearat (pflanzlich) Menge+
TypHilfsstoff NameMaisstärke Menge+
TypHilfsstoff NameSiliciumdioxid, hochdisperses Menge+
TypHilfsstoff NameHypromellose Menge+
TypHilfsstoff NameMacrogol 4000 Menge+
TypHilfsstoff NameTitandioxid Menge+

Anwendungsgebiete

– Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
– Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.

Norethisteron: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon).
Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.
Der Wirkstoff ist ein synthetisches Gestagen, das alleine oder in Kombination mit Ethinylestradiol zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt wird.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
– Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
– Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
– Ungeklärte vaginale Blutungen
– Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
– Thromboembolische Erkrankungen
– Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
– Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
– Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
– Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

– Brustschmerzen
– Empfindlichkeit der Brüste
– Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
– Menstruationsstörung
– Irreguläre vaginale Blutung
– Hefepilz-Infektion im Genital- oder Vaginallbereich
– Wasseransammlung
– Depression
– Verschlimmerung einer Depression
– Nervosität
– Labilität
– Migräne
– Verschlimmerung einer Migräne
– Schwindel
– Schlafstörungen
– Übelkeit
– Bauchschmerzen
– Blähungen
– Unwohlsein
– Diarrhoe
– Verdauungsbeschwerden
– Akne
– Hautausschlag
– Juckreiz
– Trockene Haut
– Rückenschmerzen
– Schmerzen in den Extremitäten
– Krämpfe in den Beinen
– Brustödem
– Brustvergrößerung
– Myom (gutartiger Gebärmuttertumor)
– Verlängerte Monatsblutung
– Vaginaler Ausfluss
– Gebärmutterkrämpfe
– Scheideninfektion
– Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
– Ödeme der Extremitäten
– Schmerzen
– Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
– Gewichtszunahme
– Überempfindlichkeit
– Schwindelgefühl
– Entzündung oberflächlicher Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebtis)
– Völlegefühl
– Erbrechen
– Erkrankung der Gallenblase
– Gallensteine
– Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
– Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
– Nesselausschlag (Urtikaria)
– Hautverfärbung
– Brustkrebs
– Unzureichende therapeutische Wirkung
– Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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