FORXIGA 5 mg Filmtabletten
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FORXIGA 5 mg Filmtabletten

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SKU: 16033349 Category:

Description

Details

Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Ja
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 16033349
Produktname: FORXIGA 5MG FILMTABLETTEN
Anbieter: AstraZeneca GmbH
Packungsgröße: 98 St
Darreichungsform: Filmtabletten
Wirksubstanz:

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung

Typ Name Menge
TypWirkstoff NameDapagliflozin-[(2S)-Propan-1,2-diol] (1:1)-1-Wasser Menge6,15 mg
TypWirkstoff NameDapagliflozin Menge5 mg
TypHilfsstoff NameCellulose, mikrokristalline Menge+
TypHilfsstoff NameLactose Menge25 mg
TypHilfsstoff NameCrospovidon Menge+
TypHilfsstoff NameSiliciumdioxid Menge+
TypHilfsstoff NameMagnesium stearat (pflanzlich) Menge+
TypHilfsstoff NamePoly(vinylalkohol) Menge+
TypHilfsstoff NameTitandioxid Menge+
TypHilfsstoff NameMacrogol 3350 Menge+
TypHilfsstoff NameTalkum Menge+
TypHilfsstoff NameEisen(III)-oxidhydrat, gelb Menge+

Anwendungsgebiete

– Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit)
– Mittelschwere bis sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz NYHA II-IV)
– Chronisch eingeschränkte Nierenfunktion

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Dapagliflozin blockiert die Wirkung eines Proteins, dem so genannten Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT2), in den Nieren. Wenn das Blut von den Nieren gefiltert wird, verhindert SGLT2, dass die Glukose vom Blut in den Urin übertritt. Durch Blockade von SGLT2 wird mehr Glukose über den Urin ausgeschieden und der Blutzuckerspiegel gesenkt. Das Blockieren der Wirkung von SGLT2 unterstützt auch die Herzfunktion bei Patienten mit Herzschwäche und die Nierenfunktion bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Darüber hinaus erhöht Dapagliflozin die Ausscheidung von Salz und Wasser über den Urin.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
– Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

– Unterzuckerung (Hypoglykämie)
– Scheiden- und Schamlippenentzündung und verwandte Infektionen im Genitalbereich
– Peniserkrankung (entzündlich) und verwandte Infektionen im Genitalbereich
– Scheidenentzündung durch Pilze
– Scheideninfektion
– Pilzinfektion der Geschlechtsorgane
– Hefepilzinfektion (Candidose) der Scheide und Schamlippen durch Medikamente
– Hefepilzinfektion (Candidose) der Eichel
– Hefepilzinfektion (Candidose) im Genitalbereich
– Infektion der Geschlechtsorgane
– Infektion des männlichen Gliedes
– Schamlippenentzündung
– Durch Bakterien hervorgerufene Scheidenentzündung
– Eiteransammlung (Abszess) im Schambereich der Frau
– Infektion der Harnwege
– Harnblasenentzündung
– Harnwegsinfektion mit Escherichia coli-Bakterien
– Infektion der Harn- und Geschlechtsorgane
– Nierenbecken- und Nierenkörperchenentzündung (Pyelonephritis)
– Entzündung des Harnblasendreieck (Trigonium)
– Harnröhrenentzündung
– Niereninfektion
– Entzündung der Vorsteherdrüse
– Schwindelgefühl
– Hautausschlag
– Immunbedingter Hautausschlag mit Juckreiz
– Fleckiger Hautausschlag (makulöser Hautausschlag)
– Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautausschlag)
– Hautausschlag mit Eiterbläschen
– Bläschenbildender Hautausschlag
– Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
– Rückenschmerzen durch Medikamente
– Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
– Krankhaft gesteigerte Harnausscheidung
– Verstärkter Harndrang
– Vermehrte Urinausscheidung
– Zunahme der roten Blutkörperchen
– Verminderte Nierenausscheidung von Kreatinin, bei Behandlungsbeginn
– Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
– Pilzinfektion
– Verringerte Blutmenge durch Volumenverlust
– Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) durch Medikamente
– Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
– Durstgefühl
– Verstopfung
– Mundtrockenheit
– Nächtliches Wasserlassen (Nykturie)
– Juckreiz an Schamlippen und Scheide
– Juckreiz im Genitalbereich
– Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut, bei Behandlungsbeginn
– Erhöhter Blutharnstoff
– Gewichtsabnahme

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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