VENLAFAXIN Aurobindo 75 mg Hartkapseln retardiert
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VENLAFAXIN Aurobindo 75 mg Hartkapseln retardiert

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SKU: 11528201 Category:

Description

Details

Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Ja
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 11528201
Produktname: VENLAFAXIN AUROBINDO 75MG
Anbieter: PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Packungsgröße: 100 St
Darreichungsform: Retard-Kapseln
Wirksubstanz:

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
– Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko – besonderes im akuten Anfall.
– Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer
Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Schläfrigkeit, Schwindel, Krämpfen, Pupillenerweiterung, Pulsbeschleunigung, Pulserniedrigung und niedrigem Blutdruck. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung

Typ Name Menge
TypWirkstoff NameVenlafaxin hydrochlorid Menge84,86 mg
TypWirkstoff NameVenlafaxin Menge75 mg
TypHilfsstoff NameZucker-Stärke-Pellets Menge+
TypHilfsstoff NameSaccharose Menge87,1 mg
TypHilfsstoff NameHypromellose Menge+
TypHilfsstoff NameTalkum Menge+
TypHilfsstoff NameEthylcellulose Menge+
TypHilfsstoff NameGelatine Menge+
TypHilfsstoff NameEisen(III)-oxid Menge+
TypHilfsstoff NameTitandioxid Menge+
TypHilfsstoff NameNatriumdodecylsulfat Menge+
TypHilfsstoff NameDrucktinte schwarz Menge+

Anwendungsgebiete

– Depression, stark ausgeprägt
– Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten einer Depression
– Angststörung, bei sozialen Kontakten
– Angststörung, generalisiert
– Panikzustände

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen und Ängsten entgegengewirkt und allgemein die Stimmungslage verbessert.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Niedriger Blutdruck
– Herzerkrankungen, wie z.B.:
– Erregungsleitungsstörungen am Herzen
– Angina pectoris
– Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
– Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
– Epilepsie
– Hirnschäden
– Manie in der Vorgeschichte
– Aggressives Verhalten auch in der Vorgeschichte
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Störungen beim Wasserlassen, z.B. bei:
– Prostatavergrößerung
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
– Engwinkelglaukom
– Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes
– Erhöhte Blutungsneigung
– Neigung zu Arzneimittelmissbrauch

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Verstopfung
– Durchfall durch Arzneimittel
– Appetitlosigkeit
– Appetitsteigerung
– Gewichtszunahme
– Gewichtsabnahme
– Zähneknirschen
– Kopfschmerzen
– Schwindelgefühl
– Mundtrockenheit
– Schlaflosigkeit
– Schläfrigkeit
– Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
– Selbstmordgedanken
– Nervosität
– Sedierung
– Ungewöhnliche Träume
– Missempfindungen
– Zittern
– Erhöhte Muskelspannung
– Bewegungsstörung mit blitzartigen, unfreiwilligen Muskelzuckungen (Myoklonus)
– Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
– Sinnestäuschung (Halluzination)
– Antriebssteigerung
– Sehstörungen, wie:
– Verschwommenes Sehen
– Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation)
– Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
– Ohrengeräusche (Tinnitus)
– Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
– Hautausschlag
– Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
– Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
– Fleckenartige Hautblutung (Ekchymose)
– Blutdruckanstieg
– Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
– Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
– Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
– Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
– Herzrhythmusstörungen
– Beschleunigter Puls (Tachykardie)
– Herzklopfen
– Ohnmachtsanfall
– Gähnen
– Störungen der Sexualfunktion
– Verlängerte Monatsblutung
– Schwierigkeiten beim Wasserlassen
– Störungen beim Wasserlassen
– Erhöhtes Cholesterin
– Abweichende Leberfunktionswerte
– Natriummangel
– Kraftlosigkeit bzw. Schwäche

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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